06.02.2025
Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ übergibt Bürgermeister Gogel Unterlagen für Spielgeräte und Förderungsmöglichkeiten für den geplanten Inklusionsspielplatz
Der beschlossene Antrag der Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“, einen Spielplatz in Freigericht bewusst zumindest zum Teil als Inklusionsspielplatz auszustatten, wurde von Thomas Hammer, Tatjana Reinhart und Carmen Brönner als Mitglieder von „Die Freigerichter“ Bürgermeister Gogel in einem persönlichen Gespräch mit Ideen und Erläuterungen vertieft.
Einigkeit bestand darin, dies bei dem neu geplanten Spielplatz „Lederfabrik“ in Bernbach umzusetzen.
Die Gemeinde Freigericht verfügt bereits über verschiedene Spielplätze, jedoch fehlt bislang ein Spielplatz, der nach den Prinzipien der Inklusion gestaltet ist und Kindern mit und ohne Behinderung ein gleichberechtigtes, gemeinsames Spielerlebnis ermöglicht.
Jedes Kind hat das Recht, unbeschwert zu spielen - egal, ob mit oder ohne Behinderung.
Ein inklusiver Spielplatz ist ein Ort, an dem alle Kinder unabhängig von ihrem körperlichen und geistigen Fähigkeiten - gemeinsam spielen können und dadurch individuell herausgefordert und gefördert werden.
„Auch befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Seniorenheim: Förderung der Kontakt von Alt und Jung. Hier gibt es viele Möglichkeiten, um Inklusion und auch Senioren mit einzubeziehen“, ergänzt Tatjana Reinhart von „Die Freigerichter“.
Spielgeräte, die in den Bereich Inklusion gehören, stellte die Wählergemeinschaft vor: von einem erhöhten Matschkasten, unterfahrbare Sitz- und Spielmöglichkeiten für Jung und Alt, Wippen und Schaukeln, die alle zum Spiel anregen und fördern wurden Bürgermeister Gogel in diesem Gespräch schriftlich übergeben. Ebenso wie eine
Bandbreite an verschiedenen Fördermöglichkeiten, die die Gemeinde für einen Inklusionsspielplatz nutzen kann.
Bürgermeister Gogel zeigte sich begeistert von den fachlichen Ausführungen und freut sich schon jetzt mit der Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ auf die Planung und dann auch offizielle Einweihung dieses Spielplatzes.
17.12.2025
Weihnachtlicher Seniorennachmittag der "Freigerichter"
Am Sonntag den 14.12. fand ein von der Wählergemeinschaft Die Freigerichter organisierter weihnachtlicher Seniorennachmittag statt. Dazu wurden Senioren aus allen Freigerichter Ortsteilen eingeladen. Darüber hinaus kamen auch einige Senioren aus Gondsroth und Niedermittlau. Der Organisator Thomas Hammer begrüßte zusammen mit Tatjana Reinhart die Senioren und die Helfer zum weihnachtlichen Nachmittag und stellte den Nachmittag über folgendes Motto: “Wir Freigerichter fordern nicht nur, sondern wir machen. Da wir sehr viele alleinstehende Menschen in unserer Gemeinde haben kam uns dieser Gedanke für diesen Nachmittag.“
Bei leckerem selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen, sowie Käse und Wurstplatten und dem ein oder andere Gläschen Sekt, genossen alle Anwesenden die schöne Zeit. Rein zufällig kam auch der Nikolaus zu Besuch. Er las die Weihnachtsgeschichte von der Kerze und dem Teebeutel vor. Nach der Geschichte bekam jeder Anwesende ein kleines Geschenk. Auch Tatjana brachte eine weitere Weihnachtsgeschichte zum besten. Danach gab es eine Vorstellungsrunde, dabei stellten sich viele Gemeinsamkeiten untereinander heraus, die schon Jahrzehnte zurück lagen. Das waren für alle herzliche Momente und man merkte, dass es allen gut tat für ein paar Stunden nicht alleine zu sein. Dies alleine war der Sache schon wert.
Bevor die Senioren wieder nach Hause gefahren wurden bekam jeder noch eine Tüte mit vielen Leckereien überreicht. „Diese Tüten wurden der Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ durch eine Spende von Rewe Markt Herröder ermöglicht, dafür möchten wir uns bedanken“, so Tatjana Reinhard.
Alle Senioren waren sehr begeistert von diesem Nachmittag und freuen sich jetzt schon auf die nächste Veranstaltung von uns.
„Gerne hätten wir noch mehr Menschen zu uns eingeladen“ ergänzte Ortwin Hackenberg und sagte: „Danke an dieser Stelle an den Pflegedienst Quvalere für die Unterstützung“.
Für das Jahr 2026 kündigte Thomas Hammer auch schon einen neuen Kaffeenachmittag an, der aber dann ganz besonders werden wird - soviel ist sicher.

19.11.2025
Nächstes Millionengrab durch SPD und UWG?
Die SPD Freigericht schreibt in Ihrem Presseartikel, der am 15.11.25 in der GNZ veröffentlicht wurde, dass der Windpark Sülzert weiterhin wirtschaftlich stabil sei und somit für die dringend notwendigen Einnahmen der Gemeinde Freigericht sorgen wird.
Dass die Gemeinde Freigericht in finanzielle Schieflage geraten ist, da sind die Freigerichter Genossen maßgeblich mitverantwortlich. Erinnert sei nur an das Millionengrab „Hotel Linde“ in Horbach. „Die SPD und UWG Fraktion war ein klarer Befürworter des Kaufs“, so Klaus Brönner. Die Gemeinde hat ca. 1.800.000 Euro für den Kauf ausgegeben und noch rund 600.000€ für begonnene Umbaumaßnahmen. Das Gebäude steht seit Mitte 2023 leer. Die Gemeinde zahlt seit dieser Zeit laufende Kosten wie Versicherungen, Grundsteuer usw.
„Nun muss also Geld her. Der Wald spielt hier überhaupt keine Rolle“ so Detlef Benkert ebenso Fraktionsmitglied der Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“. Die neuen und höheren Türme sollen dafür sorgen und Geld in die klammen Gemeindekassen spülen. Geplant ist eine Nabenhöhe von 199 Metern. Sollte eine Anlage vom Typ Vestas V172-7.2 gebaut werden, muss man ggf. von einer Gesamthöhe von 285 Metern ausgehen. Zum Vergleich: Der Rodfeldturm in Neuses hat eine Gesamthöhe von 18,5 Meter Der Commerzbank Tower in Frankfurt hat eine Höhe von 259 Meter.
Nun wollen also die SPD und UWG eine weiteres Millionengrab in Freigericht riskieren. Man spricht von jährlich 350.000 Euro Pachteinahmen pro Jahr. Gleichzeitig hofft man auf zusätzliche Einnahmen aus der Direktvermarktung des Stroms.
Die erwähnten Pachteinnahmen stehen derzeit überhaupt noch nicht fest. Sie wurden lediglich aus der Präsentation der Projektierer entnommen, die dort im Rahmen einer Modellrechnung genannt wurden. Die endgültige EEG – Vergütung muss noch final festgelegt werden. Auch die Angaben zur Direktvermarktung sind rein hypothetisch. Die Projektierer rechnen hier mit 10 bis 12 Cent pro kWh. „Wieso soll aber ein Unternehmen diese Beträge zahlen, wenn der Gesetzgeber nun einen Industriestrompreis von 5 Cent pro kWh festgelegt hat?“ Fragt Horst Kress von den „Freigerichtern“ weiter.
Die später anfallende Kosten für den Rückbau haben SPD und UWG überhaupt nicht auf der Agenda. Das größte Risiko für die Gemeinde, insbesondere als Grundstückseigentümer, ist die Sicherheit des Rückbaus nach Ende der Betriebszeit (nach ca. 20 bis 25 Jahren). „Derzeit sind die hinterlegten Sicherheiten (Rücklagen. Bürgschaften, Versicherungen) für den vollständigen Rückbau der Anlagen viel zu gering. Sollte beispielsweise die Betreibergesellschaft vor dem Rückbau insolvent gehen und die Rücklagen nicht ausreichen, könnte die Kommune für die sehr hohen Rückbaukosten zur Verantwortung gezogen werden“, ergänzt Klaus Kress für der Wählergemeinschaft
Auch das Thema Schwerlastverkehr bei der Zuwegung wird von der SPD nicht gesehen. In Geiselbach gibt es hierzu bereits erheblichen Widerstand. Ob die Gemeinde der Zuwegung über Gemeindegebiet zustimmt, bleibt abzuwarten. Umplanungen bei den Zufahrtswegen werden das Projekt weiter verteuern.
Letztendlich wird der Erfolg eines Windparks durch seine Finanzierungstruktur und die erzielbare Rendite bestimmt. Dass dieser Erfolg eintritt sehen wir nicht. Nach unseren Bewertungen führt der Bau des Windparks zu einem nicht wirtschaftlich rentablen Projekt. Die Risiken sind erheblich und die erhofften Einnahmen derzeit ungewiss.
25.02.2025
Was ist eine Sitz-Stehbank?
Das hat sich die Freigerichter Bevölkerung bestimmt auch schon gefragt.
Denn das hört sich doch irgendwie ein kleines bisschen widersprüchlich an,
aber die Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ machts nun möglich:
Am Busbahnhof in Freigericht-Somborn kann nun ab sofort jeder diese massive Sitz-Stehbank erleben. Einstimmig hat die Freigerichter Gemeindevertretung beschlossen.
Aber was steht dahinter?
Der ehemalige Behindertenbeauftragte der Gemeinde Freigericht, Thomas Hammer, hatte dafür in dieser Funktion schon 6 Jahre in der Verwaltung lang gekämpft. Leider alles erfolglos, denn dieses Anliegen war von entscheidender Stelle nicht erwünscht beziehungsweise als für nicht notwendig erachtet gewesen.
Aber nun haben das „Die Freigerichter“ im politischen Raum umgesetzt, denn so sehr viele Menschen, insbesondere ältere und motorisch eingeschränkte, warten hier auf Bus, Taxi und den Carlos.
Das Problem dabei war bisher, dass die aktuellen Sitzbänke seitlich der Busfahrbahn sehr niedrig und für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung - hierzu zählt auch eine Einschränkung aufgrund des
Alters – nur erschwert zu nutzen sind, da ein Aufstehen oftmals kaum oder nur sehr schwer
und wohl auch oft nur schmerzhaft möglich ist. Hierfür wurden nun sogenannte Stehbänke entwickelt,
die ein „stehendes Sitzen“ ermöglichen.
Erschwertes Aufstehen von zu niedrigen Sitzbänken entfällt somit, was eine erhebliche Erleichterung für die Betroffenen darstellt. Und diese gute Idee haben alle Freigerichter Gemeindevertreter erkannt und auf Antrag der „Freigerichter“ einstimmig beschlossen.
So haben sich kürzlich Mitglieder der „Freigerichter“ direkt vor Ort getroffen, um die erfolgreich umgesetzte Idee persönlich in Augenschein zu nehmen. Alle waren begeistert, denn man kann sich anlehnen, leicht sitzen und hat keine Schwierigkeiten beim Aufstehen wie bei den üblichen, sehr niedrigen Bänken.
„Die Freigerichter“ bedanken sich beim ehemaligen Behindertenbeauftragten Thomas Hammer für sein nach wie vor nicht ruhendes Engagement für die beeinträchtigten Mitbürger, sowie bei der Verwaltung für die schnelle Umsetzung.

03.11.2024
Wirtschaftlichkeitsberechnung für Windindustriepark
Vortrag von Klaus Kreß bei der Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“
Klaus Kreß weiß, wovon er spricht. Der Diplom-Ingenieur ist Kalkulator im Großanlagenbau, Investitionsermittlungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen liegen in seinem Verantwortungsbereich.
Der Experte bringt es auch gleich auf den Punkt.
Eine Berücksichtigung des risikoaversen Berechnungsansatzes zur Absicherung gegen unplanbare Kosteneffekte würde bedeuten, dass man zusätzlich zu den Investitionskosten von ca. 100 Mio€ sowie den Finanzierungskosten von ca. 30 Mio€ noch ca. 16 Mio€ Sicherheitsleistung für den Rückbau planen muss.
"Eine Berücksichtigung dieser Größenordnung für die Rückbaukosten sollten die Gemeindevertreter bei der aktuell noch ausstehenden Wirtschaftlichkeitsberechnung des Projektierers mindestens einfordern“, mahnt er bereits zu Beginn seines Vortrages auf Einladung der Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ vor wenigen Tagen.
Er hat neben einer detaillierte Abschätzung der Rückbaukosten für die Windräder in der vorgesehenen Größe auch zwischenzeitlich eine Investitionskosten und Betriebskostenabschätzung erstellt.
Deswegen hatte die Wählergemeinschaft in der Sitzung der Gemeindevertretung am 26. September den Antrag gestellt, dass der Gemeindevorstand sich zeitnah eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vom Projektierer
Lintas für den Windpark Sölzert einschließlich Umspannwerk und Netzanbindung vorlegen lassen soll.
Bis die Ergebnisse unter anderem der aktuell laufenden Windmessungen vorliegen und
Ergebnisse auch dann hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit mit allen Aspekten, soll nun aber
schon in den kommenden Wochen die Verträge für die Windkraftanlagen vorgelegt und
rasch verabschiedet werden.
„Wie sollen Gemeindevertreter hier eine gute, korrekte und
langfristige Entscheidung treffen, wenn das Zahlenwerk noch nicht vorgelegt wird“, so
Fraktionsvorsitzender Martin Pagitsch entrüstet.
Denn bisher liegen den Entscheidungsträgern keinerlei Unterlagen vor, auf deren Basis
sich der Gemeindevorstand und die Gemeindevertretung sich eine eigene Meinung bilden
zu können und um sich die Tragweite ihrer Entscheidung bewusst zu werden. Und die
Tragweite der Entscheidung betrifft schon jetzt Generationen.
Herr Kreß kommt zu dem Ergebnis, dass bei den aktuell prognostizierten Windgeschwindigkeiten und einer Vergütung von 7 ct/kWh noch lange keine Wirtschaftlichkeit gegeben ist.
Vielmehr muss die Betreibergesellschaf - selbst bei der 100%igen Erfüllung der von Lintas veröffentlichten Windprognose - mit jährlichen Verlusten in Millionenhöhe über die Betriebszeit von 20 – 25 Jahren rechnen.
„Und was wird dann aus uns?
Wer haftet bei diesem überstürztem Handeln der Gemeindevertreter?“
,fragt Klaus Kreß in die Runde.
Gibt es für das Vorhaben eine detaillierte, nachprüfbare Risikoanalyse und welche Mitigationsmaßnahmen
sind zur Minimierung der Risiken geplant und werden umgesetzt?
Wie soll man einem Projektentwickler vertrauen, wenn gleichzeitig jegliche Zahlen vorenthalten werden?
Was bleibt denn dann so alles an Altlasten und eventuell an Beton im Wald,
ist da wirklich die Frage - und das völlig unabhängig vom Hochwasserschutz und den angekündigten flora-faunistischen Gutachten. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung sollte neben den Investitionskosten, eine reale Bewertung der Rückbaukosten sowie jegliche Betriebs-, Wartungs- und Ersatz- und Verschleißteilekosten sowie die Finanzierungskosten etc. für einen 20-jährigen Betrieb beinhalten.
„Und da sind wir – neben so vielen Freigerichter Bürgern – höchst gespannt auf die
Vorlage der geforderten Unterlagen, die ja im priorisierten Interesse aller politischen
Entscheidungsträger sein müssten.
Ende November 2024 werden die Verträge den Entscheidungsträgern erst vorgestellt
und sollen schon im Dezember final beschlossen und unterzeichnet werden.
Dies offensichtlich lange bevor die Zahlen bezüglich Windmessungen, Natur- und Artenschutz und vor allem der Wirtschaftlichkeitsberechnung vorliegen.
Um aber eine solche weittragende Entscheidung treffen zu können, müssen alle Zahlen im Positiven als auch im Negativen vorliegen.
„Die Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ wird sich daher stark dafür einsetzen,
daß eine Vertragsunterzeichnung für die Windkraftanlagen erst nach Vorliegen aller Zahlen
und Messungen erfolgen kann“,
so Klaus Brönner abschließend.
03.11.2024
Etablierung muslimischer Beerdigungen in Freigericht
Angesichts der wachsenden muslimischen Gemeinschaft in Freigericht und der zunehmend bedeutenden Fragen rund um die Bestattungspraktiken in unserer Gemeinde, stellt die Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ einen Antrag zur Etablierung von muslimischen Beerdigungen auf mindestens einem Friedhof in Freigericht.
Tatjana Reinhart von der Fraktion der Wählergemeinschaft führt hier zu aus, daß muslimische Bestattungen auf spezifischen religiösen und kulturellen Traditionen basieren, die die Würde und den Respekt gegenüber den Verstorbenen betonen. In vielen Gemeinden Deutschlands, wie z.B. in Hanau, sind bereits entsprechende Regelungen geschaffen worden, um den Bedürfnissen verschiedener Religionsgemeinschaften gerecht zu werden.
Die gesetzliche Grundlage für muslimische Beerdigungen ist in Deutschland durch das Bestattungsgesetz der einzelnen Bundesländer abgedeckt. In vielen Regionen existieren bereits Regelungen, die es ermöglichen, den muslimischen Glauben und seine Praktiken im Bestattungswesen zu berücksichtigen.
Maßgeblich für eine muslimische Beerdigung, ist die Ausrichtung des Grabes in Richtung Mekka. Das Ermöglichen von einer solchen Ausrichtung sollte auf einem Friedhof kein unlösbares Problem darstellen, so Fraktionsvorsitzender
Martin Pagitsch.
In einer zunehmend diversifizierten Gesellschaft ist es essentiell, auf die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger einzugehen. Der Respekt vor den religiösen Praktiken einer Gemeinschaft sollte nicht nur anerkannt, sondern aktiv .gefördert werden. Gerade, da die Zahl der muslimischen Mitbürger in Freigericht weiter steigt, ist es an der Zeit, auch in unserer Gemeinde eine zukunftsorientierte Regelung für muslimische Bestattungen zu schaffen.
Wir freuen uns auf die Unterstützung der Gemeinde und den Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern, um dieses wichtige Vorhaben voranzubringen, so Tatjana Reinhart abschließend.
25.10.2024
„Die Freigerichter“ fordern keine Steuererhöhungen!
Vorgegebenen Hebesatz der Hessischen Steuerverwaltung akzeptieren
Die Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ macht sich große Sorgen um die Freigerichter Finanzen….
was man kürzlich schon in Bezug auf die wirtschaftlichen Risiken den geplanten Windernergiepark lesen konnte.
Aber nicht nur diese Risiken stehen im Fokus, sondern auch die geplanten Steuererhöhungen für 2025!
Zur Erläuterung: Die Hessische Steuerverwaltung hat in Ihrer Mitteilung von Juni 2024 an die Gemeinde Freigericht eine Senkung der Grundsteuer empfohlen! Dies durch die Umsetzung der Grundsteuerreform in Hessen. Obwohl nur eine Empfehlung für die Kommunen, stellt dies eine finanzielle Entlastung, anstelle einer weiteren Mehrbelastung für den Bürger im Bereich der Grundsteuer dar.
In der aktuellen Vorlage des neu geplanten Haushaltes für 2025 wurde von Bürgermeister Dr. Eitz jedoch diese empfohlene Senkung nicht beachtet. Hinzu kommt noch eine Erhöhung der Gewerbesteuer! Eine weitere Belastung für die Freigerichter Unternehmer in der aktuellen wirtschaftlichen Zeit ist ein falsches Zeichen an die örtlichen Gewerbetreibenden.
Erhöhungen sind immer ein einfacheres Mittel, als auf Ausgaben zu verzichten. Ausgaben in Millionenhöhe
zum Beispiel bei dem Kauf und Renovierung des ehemaligen Hotels „Zur Linde“, um nur ein markantes Projekt zu nennen. All dies wird am Ende von den Bürgern gezahlt.
Bislang waren Steuererhöhungen nicht notwendig, weil die Gemeinde Freigericht noch ein gutes finanzielles „Polster“ hatte. Dies ist inzwischen aufgebraucht, aber anstelle sich Details einzelner Investitionen anzusehen, soll die Gewerbesteuer erhöht und die Grundsteuer trotz Empfehlung von der Hessischen Steuerverwaltung nicht gesenkt werden.
Die Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ bringt zur nächsten Gemeindevertretersitzung einen entsprechenden
Antrag ein und hofft für die Bürger in Freigericht, daß eine Erhöhung der Gewerbesteuer verhindert und eine Senkung der Grundsteuer mehrheitlich zugestimmt wird, ob wohl dies von Bürgermeister Dr. Eitz in Zusammenarbeit
mit unserem neuen Bürgermeister Waldemar Gogel (CDU unterstützt), so erarbeitet wurde.



